Gartentherapie

„Gartentherapie ist ein geplanter und zielorientierter Prozess,

bei dem Gartentherapeuten pflanzen- und gartenorientierte Aktivitäten und Erlebnisse nutzen, um das soziale,

psychische und körperliche Wohlbefinden und die Lebensqualität von Menschen zu erhalten und zu fördern.“

(Prof. Renata Schneiter-Ulmann)

 

Ein Garten soll den Menschen helfen, sich wohl zu fühlen!

 

In der Gartentherapie wird der Garten als therapeutisches Medium eingesetzt. Sie eignet sich in der Regel für alle Menschen.

Dies kann sowohl in Seniorenheimen, Reha-Einrichtungen, in der Jugendhilfe, in Pflegeheimen oder auch bei Ihnen zu Hause der Fall sein. Um hilfebedürftigen Menschen einen Zugang zum Medium Garten zu ermöglichen, bedarf es individueller Kenntnisse hinsichtlich ihrer Biografien, Beeinträchtigungen, Fähigkeiten und ihrer Sinneswahrnehmung.

 

Bei einer Demenzerkrankung z. B. verliert der Mensch mehr und mehr die Fähigkeit, sich in seiner gewohnten Umgebung zurechtzufinden. Die Gestaltung und sinnvolle Nutzung des Außenbereiches bedeutet für den erkrankten Menschen eine Erweiterung des Lebensraumes und die Wahrnehmung von Wetter, Jahreszeit, Pflanzen und Vogelgezwitscher  kann seine Lebensqualität enorm steigern.